Biometrie

Um medizinisch begründete Hypothesen zu überprüfen, werden klinische Studien durchgeführt.

Zur Gewährleistung einer guten Studienqualität, die letztendlich Verallgemeinerungen erlaubt und u.U. auch neue Behandlungskonzepte  hervorbringt, bzw. vorhandene Leitlinien modifizieren lässt, ist eine gute Studienplanung unabdingbar. Auch die umfassende statistische Analyse nach der Studiendurchführung fußt im Idealfall auf einem guten statistischen Konzept.

Das KKS Charité bietet in Kooperation mit dem Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie (Leitung: Frau Professor Geraldine Rauch) Beratungen und statistische Projektbetreuung für Ihre Studie an.

Für eine kostenlose statistische Beratung können Sie sich entweder über das Online-Formular des KKS oder über das Öffnet externen Link im aktuellen FensterAnmeldeformular des Instituts für Biometrie und Klinische Epidemiologie anmelden. 

Folgende Unterstützung bieten wir Ihnen bei der Studienplanung:

Entwicklung und Formulierung des statistischen Konzeptes (Deutsch oder Englisch, u.a. auch für Projektanträge und Studienprotokolle) Berechnung des optimalen Stichprobenumfanges (Fallzahlplanung)

 

Für die Studienvorbereitung und/oder -durchführung fertigen wir für Sie Randomisierungslisten, oder wir bereiten Ihnen unser Online-Randomisierungstool vor.

Für verblindete Studien erhalten Sie außerdem die Notfallumschläge aus einer Hand.

 

Zur Studienauswertung entwerfen wir mit Ihnen gemeinsam den Statistischen Analyseplan (SAP), der die Grundlage der Datenanalyse darstellt. 

Geplante oder aus anderen Gründen notwendig gewordene Zwischenauswertungen führen wir für Sie genauso aus, wie die Endauswertung.

Ihnen wird dazu der Analysebericht (Ergebnisse, Datenverdichtung, Tabellen und Grafiken), oft die wichtigste Grundlage Ihres Abschlussberichtes, übergeben.

 

Die Analysen führen wir generell in SAS durch. 

Auf besonderen Wunsch portieren wir die Daten sowie die statistischen Prozeduren auch ins SPSS-Format.

Was Sie zur Beratung mitbringen sollten:

  • Formulierung der (medizinischen) Fragestellung der Studie mit dem Zielkriterium, das die Fragestellung beantworten lässt?
  • Im Fall eines zwei- oder mehrarmigen Studiendesigns: erwartete therapiebedingte Ergebnisse/Unterschiede, und Überlegungen dazu, welche Unterschiede medizinisch relevant wären.
  • Literatur oder eigene Daten, die die Hypothesen oder hypothetischen Therapieeffekte plausibel belegen.